04/06/2026
Donnerstag
Der erste Tag des Festivals steht im Zeichen Europas: als verhandelter Raum, geprägt von Bewegung, Grenzen und (Nicht-)Zugehörigkeit. Europa erscheint als Konstellation von Übergängen, in der sich politische Ordnungen mit Erfahrungen von Flucht und Exil kreuzen.
05/06/2026
Freitag
Der zweite Festivaltag macht Körper und Raum als poröse Gefüge erfahrbar. Zwischen Resonanz und ritualisierten Praktiken artikulieren sich queere und fluide Weisen des In-der-Welt-Seins, die sich zugleich entziehen und materialisieren.
06/06/2026
Samstag
Am dritten Tag des Festivals verdichten sich Licht und eruptive Kräfte zu einer Auseinandersetzung mit Transformation und Apokalypse. Zwischen Glut und Spurensuche treten Zustände des Wandels hervor, in denen Zerstörung und Erneuerung ineinandergreifen.
07/06/2026
Sonntag
Das Erzählen wird am vierten Festivaltag als Praxis der Spur, des Archivs und der Weitergabe verhandelt. In vielsprachigen und inklusiven Anordnungen verschieben sich Formen des Ausdrucks und treten als fragmentarische, geteilte Prozesse zwischen Stimme, Schrift und Klang hervor.