Für genau 2666 Sekunden bewegen sich drei Tänzer:innen wie Videospielfiguren in einem strikten choreografischen System aus immer neuen Bewegungsalgorithmen. Angetrieben von pulsierender elektronischer Musik und einer körperlosen Stimme erlernen die Spieler:innen Level für Level neue Fähigkeiten, um sich gegen gewaltvolle Übergriffe zu wappnen. Das Ziel des Spiels: einfach nur Überleben. Angelehnt an den gleichnamigen Roman des chilenischen Schriftstellers Roberto Bolaño thematisiert Yolanda Morales in ›2666‹ die strukturelle Gewalt, denen Frauen* und Queers im öffentlichen Raum ausgesetzt sind und entwirft eine empowernde Vision gegen die patriarchalen Strukturen, die diese möglich machen.