Clarice: Das Andere Sprechen

Analy Nágila

Datum:

07/06/2026

Zeit:

15:00

Spielort:

Sparte:

Performance
📸 G2 Baraniak
In einer Welt mit 7000 Sprachen und 195 Staaten ist die Idee einheitlicher Landessprachen absurd. Analy Nágila spricht Deutsch mit Akzent und weigert sich, einem homogenen Duktus zu folgen. Clarice: Das Andere Sprechen nutzt Portugiesisch, Deutsch, Gebärdensprache und den eigenen Körper, um eine durchlässige Sprache zu entwickeln.
Sie lässt Romanfiguren aus Clarice Lispectors „Nahe dem wilden Herzen“ und persönliche Erfahrungen miteinander verschmelzen. Durch die Live-Musik zweier südamerikanischer Musiker:innen wird die Hybridisierung von Sprachen auch in der Musik erfahrbar. Die Performance mäandert zwischen Sprachen, ohne Hierarchie. Dieser Bruch ermöglicht einen Ausdruck, der Stimmen von Minderheiten repräsentiert. Akzente werden nicht als Mangel betrachtet, sondern als Zeichen von Mehrsprachigkeit und kulturellem Reichtum.
Es gibt viele Sprachen auf der Welt.
Und viele Länder.
Eine einheitliche Sprache
ist deshalb schwer vorstellbar.

Analy Nágila spricht Deutsch mit Akzent.
Sie möchte nicht gleich klingen wie alle.
Sie zeigt: Sprache kann vielfältig sein.
Und sich verändern.

Das Stück heißt „Clarice: Das Andere Sprechen“.
Es nutzt viele Sprachen.
Zum Beispiel Deutsch und Portugiesisch.
Auch Gebärdensprache ist dabei.

Auch der Körper spricht mit.
So entsteht eine neue Form von Sprache.
Eine offene und bewegliche Sprache.
Ohne feste Regeln.

Texte von Clarice Lispector werden genutzt.
Und persönliche Erfahrungen.
Beides verbindet sich im Stück.

Es gibt Live-Musik.
Zwei Musiker:innen spielen.
Auch in der Musik mischen sich Sprachen.
So wird Vielfalt hörbar.

Das Stück springt zwischen Sprachen.
Ohne eine Sprache ist wichtiger.
So werden viele Stimmen gehört.
Auch von Minderheiten.

Akzente sind hier kein Problem.
Sie zeigen Vielfalt.
Und kulturellem Reichtum.
Mehrsprachigkeit wird sichtbar.
Von und mit: Performance, Dramaturgie, Konzept und Choreographie: Analy Nágila | Gesang: Morín Alejandra González Mena | Percussion: Julio César Celis Rodriguez / Komposition: Morín Alejandra González Mena und Julio César Celis Rodriguez | Regie: Roland Matthies | Licht: Lars Kracht | Kostümbild: Johanna Winkler | Bühnenbild: Michael Böhler | Access Beratung Gebärdensprache: Renate Dorn und Sema Cagla | Öffentlichkeitsarbeit: STÜCKLIESEL | Graphikdesign: Raphael Freire | Photographie: G2 Baraniak

Sprache:

Deutsch, Portugiesisch, Deutsche Gebärdensprache

Dauer:

75 min

Barrierefreiheit:

Bildstark, multilingual; DGS in Performance integriert; Deutsche Unter- oder Übertitel; Besonders für Gehörlose und schwerhörige Menschen; Schätzung der Gruppengröße: unter 70 Plätze; Piktogramme; Verkehrsanbindung; barrierearm Zugänglich; barrierearme Toilette vorhanden

Adresse:

Billrothstraße 79, 22767 Hamburg
Ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.