Dirty Waters

Marcus Peter Tesch, Roberto Maqueda und lynn t musiol

Datum:

05/06/2026

Zeit:

22:30

Sparte:

Lesung/Performance
📸 Iliyan Ruzhin
Wie definieren politische Systeme queere Identitäten? Wie haben sich die Vorstellungen von gesunden und kranken Körpern über das letzte Jahrhundert gewandelt? Kann man Wasser besitzen? Hat es heilende Kräfte? Ausgehend von Badeanstalten und Baderitualen in verschiedenen Regionen beschäftigen sich Marcus Peter Tesch und lynn t musiol mit dem Sichtbarwerden und Verschwinden queerer Körper und dem zwischen Privatinteressen und allgemeinem Grundrecht zunehmend umkämpften Element Wasser. In einem Format aus Live-Podcast, Lecture Performance und Konzert des Soundkünstlers Roberto Maqueda werden die Grenzen zwischen hier und dort, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft immer poröser, fließen untrennbar ineinander. Gespeist aus Urban Legends, Badehaustratsch und historischen Fakten entwickelt sich eine noch unerzählte Geschichte des Wassers: ein Geflüster, ein Strömen, ein tropfendes Echo.
Wie sehen politische Systeme
queere Menschen?

Was galt früher
als gesund oder krank?
Und wie haben sich
diese Vorstellungen verändert?

Kann Wasser jemandem gehören?
Und kann Wasser heilen?

Die Künstler:innen
Marcus Peter Tesch
und lynn t musiol
beschäftigen sich
mit diesen Fragen.

Es geht um queere Körper,
Bade-Orte und Wasser.
Und darum,
wer sichtbar wird
und wer nicht.

Die Veranstaltung verbindet
Live-Podcast, Vortrag
und Konzert.

Der Soundkünstler
Roberto Maqueda
ist Teil davon.

Geschichten, Erinnerungen
und historische Fakten
fließen zusammen.

So entsteht
eine neue Geschichte
über Wasser:

Ein Flüstern.
Ein Fließen.
Ein Echo.
Konzept: Marcus Peter Tesch | Live Music, Sound, Komposition: Roberto Maqueda | Text und Recherche: Marcus Peter Tesch, lynn t musiol | Dramaturgie und Produktionsleitung: Maria Leitgab

Sprache:

Deutsch

Dauer:

60 min

Barrierefreiheit:

Besonders für Blinde und Sehbehinderte geeignet, dementsprechend anwerben, Early Boarding 25 Minuten vor Beginn möglich; Kapazität des Vorstellungsort: unter 100 Plätze; Piktogramme; Verkehrsanbindung; barrierearm Zugänglich; keine barrierearme Toilette vorhanden
Isebekstraße 34/Gebäude M, 22769 Hamburg
DIRTY WATERS ist eine Kooperation zwischen dem Dramatikerinnenfestival Graz, Fringify – Independent Arts Festival Hamburg und dem 180° Festival Sofia. Das Projekt wird durch den European Festivals Fund for Emerging Artists (EFFEA) im Rahmen des Creative Europe-Programms der Europäischen Union sowie durch Pro Helvetia gefördert.