HÄXAN

Éskaton

Datum:

05/06/2026

Zeit:

19:00

Sparte:

Performance
📸 Salem Amar
Ist es möglich, in einem alten Industriegebäude einen wahrhaft magischen Akt zu vollbringen? ÉSKATON untersucht diese Frage mithilfe verschiedener Bühnenmittel und performativer Strategien nach einem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1922, der Hexenverfolgung mit frühen psychologischen Deutungen verbindet.
Im Zentrum steht eine Figur, eine Randerscheinung, deren Verhalten zwischen Verzweiflung, Zärtlichkeit und Widerstand oszilliert. Durch ihre Handlungen treten Mythologien und Narrative der Hexerei in Dialog mit zeitgenössischer Bühnenkunst. Dabei werden dämonisiertes Wissen und Praktiken aufgerufen, die ästhetische Kraft des Monströsen betont und die Gefährdung dissidenter Körper sichtbar gemacht – mit dem Ziel, die historische Struktur des Theaters als Ort und Praxis zu hinterfragen.
Ist es möglich, in einem alten Industriegebäude etwas Magisches zu machen?
Kann ein alter Ort etwas Besonderes werden?

Die Theatergruppe heißt „ÉSKATON“.

Das Stück stellt viele Fragen.
Die wichtigste Frage ist:
Kann Kunst magisch sein?

Die Künstler:innen nutzen Licht, Ton und Musik.
Sie probieren neue Formen von Theater aus.

Das Stück bezieht sich auf einen alten Film von 1922.
In dem Film geht es um Hexen.
Und darum, wie Menschen früher über sie dachten.
Im Mittelpunkt steht eine Person.
Diese Person ist oft am Rand der Gesellschaft.
Sie hat viele Gefühle.

Manchmal ist sie traurig.
Manchmal ist sie liebevoll.
Manchmal wehrt sie sich.

Das zeigt Widerstand.
Und viele verschiedene Seiten eines Menschen.

Alte Geschichten von Hexen treffen auf neue Kunst.
So entstehen Verbindungen zwischen früher und heute.

Das Stück zeigt auch Wissen,
das früher als gefährlich galt.

Es macht sichtbar:
Anders sein kann in Gefahr bringen.

Das Stück fragt:
Wofür ist Theater da?
Und wen schließt es aus?
Regie, Bühnenbild und Lichtdesign: George Marinov | Dramaturgie und Regieassistenz: Miguel Deblas | Darsteller: Miguel Deblas, Macarena Bielski | Tondesign: Macarena Bielski | Teufelskostüme: El Cardenal | Fotografie: Salem Amar | Video: Juan Carlos Toledo | Künstlerische Begleitung: Mikolaj Bielski, Sara Manubens und Marina Otero | Presse: Javier González, Adiria

Sprache:

keine Lautsprache, Textprojektionen auf Spanisch und Englisch

Dauer:

60 min

Hinweise zum Inhalt:

Nacktheit

Barrierefreiheit:

TRIGGER-WARNUNG Für Personengruppen ungeeignet, die empfindlich auf folgendes reagieren: ! Laute Musik, Stroboskopeffekte, Nebel, schnelle Lichtwechsel ! Nicht geeignet für Epileptiker:innen!; Untertitel auf Englisch vorhanden; Untertitel auf Deutsch (angefragt, noch keine Rückmeldung); Ankündigung, dass es QR-Codes zu den Texten der Performances vor Ort gibt; Bildstark; Klangstark; Non-Verbale Szenen; Schätzung der Gruppengröße: unter 100 Plätze; Lautstärke: … Dezibel; Kopfhörer sind vorhanden (bei Bedarf bitte access Person vor Ort ansprechen; Piktogramme; Verkehrsanbindung; barrierearme Toilette vorhanden; Zugang barrierrearm
Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg, Germany
Ermöglicht durch das Instituto Cervantes.