Während der Pandemie eingeschlossen stellt Malicho Vaca Valenzuela eine Collage kollektiver Erinnerungen zusammen – ein persönliches Archiv-Experiment, das zu einem theatralen Objekt wird. Durch den digitaler Plattformen gräbt er in seiner Biografie und in der Geschichte seiner Stadt Santiago de Chile – in jüngerer Vergangenheit ebenso wie in tiefen Wunden sozialer Aufstände und früherer Diktaturen. Eine Erfahrung, die sich auf konkrete Orte konzentriert und eine emotionale Topografie sichtbar macht. Eine bewegungslose Reise bis zu dem schmalen Durchgang, in dem drei Generationen seiner Familie lebten.
Ein sensibles, politisches und intimes biografisches dokumentarisches Essay: Was wird aus unseren Spuren, wenn wir nicht mehr da sind? Wird etwas von uns in den Straßen unserer Städte bleiben? Lässt sich Erinnerung kartografieren?