Open Call 2026
Hinweis zu Einfacher Sprache: Wenn ihr den Open Call 2026 in Einfacher Sprache benötigt oder weitere Fragen habt, schreibt uns gerne an info@fringify.hamburg.
Vom 3. bis 7. Juni 2026 lädt die 12. Ausgabe von Fringify – Independent Arts Festival Hamburg Künstler*innen aus Hamburg und darüber hinaus ein.
Fringify – Independent Arts Festival Hamburg trägt durch künstlerische Vielfalt und einen spartenübergreifenden Ansatz nachhaltig zur kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung der Stadt und darüber hinaus bei. Fringify versteht sich als Plattform für Künstler*innen und deren vielfältige Perspektiven. Es ist geprägt durch Diversität, künstlerische Experimentierfreude, interdisziplinäre, überregionale und transnationale Kooperationen.
Im Fokus: die Freien Darstellenden Künste. Gleichzeitig freuen wir uns für Beiträge aus anderen künstlerischen Sparten und interdisziplinäre Formate. Wir suchen Künstler*innen und Visionär*innen, die Grenzen überwinden und für eine diverse und solidarische Gesellschaft einstehen.
Ihr könnt das Bewerbungsformular auf dieser Website nutzen, um eure Projekte einzureichen. Bewerbungen per E-Mail können nicht akzeptiert werden. Solltet ihr jedoch technische Schwierigkeiten mit dem Formular haben, wendet euch sich bitte an support@fringify.hamburg, damit wir sicherstellen können, dass ihr eure Bewerbung einreichen könnt.
Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und darauf, gemeinsam die 12. Ausgabe von Fringify zu gestalten!
Teilnahmebedingungen für den Open Call 2026
Bewerbungsfrist
05. Januar 2026 um 18:00 Uhr (MEZ) (05.01.2026)
Ihr könnt eure Bewerbung bis zum 05. Januar 2026 um 18:00 Uhr (MEZ) einreichen. Produktionen mit Premiere im Dezember 2025 können das Dokumentationsvideo bis zum 11. Januar 2026 nachreichen.
Limit für Einreichungen
Jede*r Hauptkünstler*in oder jedes künstlerische Kollektiv kann nur eine Produktion einreichen.
Vergütung
Fringify zahlt 400€ pro Person für eine Aufführung, einschließlich der Generalprobe. Falls zusätzliche Proben notwendig sind, kann nach Absprache eine Vergütung von 200€ pro Person gewährt werden.
Unterkunft und Reisekosten
Für alle eingeladenen Produktionen übernehmen wir die Reisekosten sowie bis zu 2 Übernachtungen pro Person für alle Teammitglieder, die nicht in Hamburg leben.
Bitte gebt im Bewerbungsformular die Namen aller reisenden Künstler*innen sowie ihre jeweiligen Abreiseorte an, damit wir die Planung und Kostenkalkulation entsprechend vorbereiten können.
Technischer Support
Falls ihr technische Probleme mit dem Bewerbungsformular habt, kontaktiert uns bitte unter support@fringify.hamburg, bevor ihr eure Bewerbung per E-Mail einsendet. Wir werden unser Bestes tun, um euch zu helfen.
Auswahlverfahren
Eine unabhängige Jury wird die finale Auswahl bis Mitte Februar 2026 treffen. Die ausgewählten Produktionen werden Ende Februar per E-Mail benachrichtigt.
Jurymitglieder: Kajan Luc, Susanne Blumenthal, Lorenzo Pappagallo
Weitere Informationen
Bei Produktionen mit aufwendigen Bühnenbildern, speziellen technischen Anforderungen oder besonderen Raumbedürfnissen bitten wir euch, entsprechende Details in der Bewerbung anzugeben.
Bitte beachtet, dass wir keine Wünsche für spezifische Spielorte garantieren können. Unser erfahrenes technisches Team sorgt jedoch dafür, dass jede Produktion in einer passenden und optimal geeigneten Venue präsentiert wird.
Explizit erwünscht sind Bewerbungen von Menschen, mit Rassismus-, Antisemitsmus- oder anderen Marginalisierungserfahrungen. Im Rahmen der begrenzt barrierefreien räumlichen Gegebenheiten werden bei gleicher Eignung und Befähigung auch Menschen mit Behinderungen bevorzugt berücksichtigt.
Der Open Call für das Fringify – Independent Arts Festival Hamburg 2026 ist beendet.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Künstler:innen und Kollektiven für ihre Einreichungen.
Die Jury wird alle Bewerbungen in den kommenden Wochen sichten.
Eine Rückmeldung an die Bewerber:innen erfolgt im Februar 2026 nach den Jurysitzungen.
Jurymitglieder 2026
Kajan Luc
Kajan Luc (sie/ihr) lebt und arbeitet in Hamburg als Designerin, Kuratorin, Dramaturgin und Dozentin mit Fokus auf macht-, rassismus- und kolonialkritische Gestaltungspraktiken. In multimedialen Interventionen verhandelt sie Fragen von Klima(un)gerechtigkeit, Erinnerungskultur und Diskriminierung. Für ihre experimentellen Seminare erhielt sie den Hamburger Lehrpreis 2022. Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin des preisgekrönten Kunst- und Forschungsfestivals KLIMASTRÖME (Hamburger Stadtteilkulturpreis 2025). Außerdem ist sie Teil des Design- und Gamekollektivs studioplayces, dessen Installationen u.a. in den Deichtorhallen Hamburg, auf der PLAY und auf Kampnagel gezeigt wurden und 2026 bei der Klima Biennale Wien zu sehen sein werden.
www.kajanluc.de
Susanne Blumenthal
Susanne Blumenthal ist Dirigentin und Professorin für Neue Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen zeitgenössischer Musik, Improvisation und interdisziplinären Formaten. Sie arbeitet mit renommierten internationalen Ensembles, Orchestern und Festivals wie Ensemble Modern, SWR Sinfonieorchester, Remix Ensemble, den Donaueschinger Musiktagen, Wien Modern und der Münchener Biennale zusammen. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin des EOS Chamber Orchestra sowie Mitglied in Beiräten des Deutschen Musikrats. Ihre umfangreiche kuratorische, pädagogische und künstlerische Erfahrung prägt ihre Juryarbeit in vielfältigen zeitgenössischen Kontexten.
www.susanneblumenthal.com
Lorenzo Pappagallo
Lorenzo Pappagallo ist ein französisch-italienischer Kurator und Kulturmanager mit Sitz in Madrid, der international im Bereich der Darstellenden Künste tätig ist. Er ist Teil der künstlerischen Leitung von Fabbrica Europa (Florenz), wo er internationale Programmformate, Kooperationsprojekte und künstlerische Mobilität verantwortet. Zudem ist er künstlerischer Leiter von ESCENA PATRIMONIO, dem Tanzfestival der spanischen UNESCO-Welterbestädte, sowie Associate Curator der Performing Arts Fair dFERIA in San Sebastián. Sein Fokus liegt auf internationalem Austausch, Residenzformaten und der Förderung zeitgenössischer künstlerischer Praxis.
www.dferia.eus
Photos: Gorka Bravo, Christian Palm